Inklusion ist gewünscht und möglich! - DIE LINKE legt eigenes Inklusions-Konzept vor
Die Landesarbeitsgemeinschaft Bildungspolitik der Partei DIE LINKE lädt am Donnerstag, den 1. Dezember, um 19.00 Uhr zu einem Diskussionsabend über die Umsetzung der Inklusion an Hamburger Schulen in die Louise-Schroeder-Schule, Thedestr. 100 in Altona, ein.
Unter dem Motto "Politik lässt Stadtteilschulen im Stich: Gut gemeint, mies gemacht" soll auf die eklatante Unterversorgung, insbesondere der Stadtteilschulen, hingewiesen werden.
Bei der Umsetzung des §12 des Hamburgischen Schulgesetzes kommt auf die Grund-und Stadtteilschulen eine große Verantwortung bei der Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf zu. Voraussetzung für ein Gelingen dieser zukunftsweisenden Reform des Sonder- und Regelschulsystems sind eine ausreichende personelle und materielle Ausstattung der Schulen und eine entsprechende Ausbildung des Lehrpersonals.
Bleibt es bei der momentan unzulänglichen Versorgung der Schulen mit Personal und pädagogischer und organisatorischer Unterstützung, so besteht die Gefahr, dass der berechtigte Anspruch einer inklusiven Schule ad absurdum geführt und die Schulgemeinde gegeneinander aufgebracht wird.
Gäste sind:
DORA HEYENN, Fraktionsvorsitzende u. schulpolitische Sprecherin, DIE LINKE (angefragt),
KLAUS BULLAN, GEW-Vorsitzender,
RENATE WIBROW, Eltern für Integration und
PIT KATZER, Schulleitung Erich-Kästner-Stadtteilschule,
die jeweils ein Statement zur Lage an Hamburgs Schulen geben werden.
16:59:00 - 22.11.2011