Laubenabriss in Wilhelmsburg für die igs
Laut Medienberichterstattung hat die BSU und die igs den Bezirk Mitte aufgefordert, den Rückbau von angeblich zu großen Lauben in Wilhelmsburg durchzusetzen. Dazu erklärt Heike Sudmann, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: "Die igs und die BSU lassen wirklich nicht aus, um die Bevölkerung gegen sich aufzubringen."
Die IBA/igs sowie die BSU haben sich in den vergangenen Jahren in der Vorbereitung zur Ausstellung im Jahr 2013 durch rücksichtslose Aktionen wie der Abholzung von rund 4000 Bäumen, dem Abriss von Schrebergärten sowie dem Anheizen der Mietenexplosion durch Sanierung und Aufwertung immer wieder in die Kritik gebracht.
"Wer braucht kleinere Gartenhäuser? Werden die IBA/igs-BesucherInnen mit einem Maßband die Laubenpieperhütten vermessen? Viel wichtiger wäre es für eine positive Einstellung in der Bevölkerung gegenüber der igs und ihren BesucherInnen zu sorgen. Mit diesen Aktionen wird das Gegenteil erreicht. Anstatt Personal, öffentliche und private Gelder zu verschwenden, sollte die Ressourcen sinnvolle investiert werden. Beispielsweise für die schnellstmögliche Sanierung des verfallenden und daher geschlossenen Spielhauses Katenweide gegenüber dem acht Millionen teuren IBA Dock. Dort sind die falschen Prioritäten bei der Mittelverwendung offensichtlich."
13:10:00 - 25.10.2011